Unmoralische Fleischwerbung jetzt stoppen!

Es ist kein Geheimnis, dass Konsum durch Werbung angeheizt wird. So auch bei Fleisch: Supermärkte locken die Verbraucher:innen mit besonders billigen Fleischangeboten in die Läden. Die folgenschweren Konsequenzen für Umwelt, Tiere und Gesundheit werden bei diesen Lockangeboten skrupellos verschwiegen.

Eine aktuelle UNO-Studie belegt: Fleischkonsum ist der weltweit größte Naturzerstörer. Nur mit pflanzlicher Ernährung kann der dramatische Verlust der Artenvielfalt und ökologisch sensibler Lebensräume aufgehalten werden. Die Folgen der Fleischproduktion sind für uns und zukünftige Generationen enorm. Wir können es uns nicht mehr leisten, Fleisch als billiges Lebensmittel zu vermarkten. Trotzdem haben deutsche Supermärkte Fleisch 2020 häufiger denn je mit Sonderangeboten beworben, wie aktuelle Zahlen belegen. 

Ein neues Greenpeace-Rechtsgutachten zeigt: Ein Fleischwerbeverbot wäre ein einfacher Schritt, der den Konsum und die Produktion von Fleisch verringern würde und der rechtlich umsetzbar ist.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, ein Preiswerbeverbot verabschieden zu wollen – bislang jedoch ohne Ergebnis. Wir haben ihr mit dem Rechtsgutachten einen Teil der Arbeit abgenommen und zeigen: Da ist sogar noch viel mehr drin als nur ein Preiswerbeverbot. 

Helfen Sie uns, Frau Klöckner zum Ende ihrer Amtszeit aufzufordern, ein Werbeverbot von Fleisch für mehr Tier-, Umwelt- und Gesundheitsschutz umzusetzen. Wir geben ihr ein letztes Mal die Chance, nicht nur etwas anzukündigen, sondern es endlich auch mal umzusetzen! 

Jetzt die Petition unterzeichnen!

 

Jetzt unterschreiben - Für ein Fleischwerbeverbot!

Sehr geehrte Frau Klöckner,

der Verkauf von klima- und gesundheitsgefährdenden Produkten sollte nicht durch Werbung künstlich angeheizt werden. Fleisch ist Lebensmittel mit schwerwiegenden Folgen für Klima, Umwelt und Gesundheit.

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Umwelt - Unser Fleischkonsum hat erhebliche Auswirkungen auf Klima und Umwelt. Die industrielle Tierhaltung ist mitverantwortlich u.a.  für Nitrat im Grundwasser, Ammoniak in der Luft und abgeholzte Wälder für Futtermittelproduktion. Ohne Veränderungen unserer Essgewohnheiten, das heißt vor allem einen deutlich geringeren Fleischkonsum, wird es kaum möglich, unsere Umwelt und unser Klima wirksam zu schützen. 

Gesundheit - Der Konsum von verarbeitetem Fleisch gilt als krebserregend. Der hohe Verzehr von Fleisch spielt eine ebenso starke Rolle bei Fettleibigkeit wie Zucker. In der industriellen Tierhaltung werden außerdem immer noch viel zu viele Antibiotika eingesetzt, einige davon sind sogar sogenannte  Reserve-Antibiotika.  Dadurch steigern sich Bildung und Verbreitung multiresistenter Keime und damit die Gefahr, dass Antibiotika bei zahlreichen Infektionskrankheiten zunehmend nicht mehr wirksam sind.

Tierqual - Allein 2019 wurden in Deutschland 763 Millionen Tiere getötet. Ein Großteil davon wurde unter tierschutzwidrigen Bedingungen in viel zu engen Ställen, ohne frische Luft und ausreichend Tageslicht entgegen ihrer natürlichen Bedürfnisse gehalten. 

Ressourcen - Für die Erzeugung von Fleisch wird eine enorme Menge  an Energie, Wasser, Futtermittel und Boden benötigt. So werden zur Gewinnung von einem Kilo Rindfleisch 15.400 Liter Wasser, bis zu 9,4 Kilo Futtermittel und bis zu 49 Quadratmeter Boden benötigt.

Ausbeutung - Hinzu kommen unsägliche Arbeitsbedingungen – etwa in den Schlachthöfen. Auch Landwirt*innen bekommen immer noch keine fairen Preise für ihre tierischen Produkte und geraten so immer mehr unter Druck, auf Masse statt auf Qualität zu setzen. 

Ein Werbeverbot kann helfen, den Fleischkonsum zu verringern und so die Klimakrise nicht weiter anzuheizen, Arten zu schützen und Zivilisationskrankheiten zu reduzieren.

Darum fordern wir: Führen Sie ein rechtlich bindendes Werbeverbot für Fleisch ein – denn ein Werbeverbot ähnlich wie das Tabakwerbeverbot kann einen Rückgang von Produktion und Konsum bewirken, der  gut ist für Klima, Umwelt und Gesundheit. 

Mit unserem Gutachten zeigen wir Ihnen Möglichkeiten, wie ein Werbeverbot von Fleisch auf politischer Ebene umgesetzt werden kann. Jetzt haben Sie die Chance, in den letzten Monaten Ihrer Amtszeit, ein Gesetz zu verabschieden, das nichts kostet und viel bewirken kann.  

 

Mit freundlichen Grüßen

Greenpeace e.V. und die Unterzeichner:innen dieser Petition

 

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Jede Stimme zählt! Fordere deine Freund*innen, Nachbar*innen, Kolleg*innen, Familie auf, unseren Appell an Landwirtschaftsministerin Klöckner zu unterzeichnen, um das Fleischwerbeverbot auf den Weg zu bringen. Für unsere Gesundheit und die unseres wunderschönen Planeten.

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