Sei kein #Retourensohn!

Hast du auch schon mal zwei Größen bestellt, um zu schauen, welches T-Shirt dir besser passt? Spontan im Netz eingekauft und dann festgestellt, dass du den Bluetooth-Lautsprecher eigentlich gar nicht brauchtest? Nicht so schlimm, dachtest du dann vielleicht: Zurückschicken geht schnell und kostet meistens auch gar nichts.

Wir haben schlechte Nachrichten. Es ist nämlich doch schlimm: Rund ein Drittel von dem, was Kunden zurückschicken, geht gar nicht direkt wieder in den Handel. Wir wissen, dass Amazon Retouren im großen Stil vernichtet: Insider berichten, sie hätten pro Tag neuwertige Produkte im Wert von mehreren Zehntausend Euro verschrottet.

Das ist moralisch nicht zu rechtfertigen, aber insbesondere klimaschädlicher Irrsinn. All diese geschredderten Artikel werden mit hohem Energieaufwand produziert – das bedeutet CO2, das völlig sinnlos in die Atmosphäre gelangt und die Erderhitzung anfacht. Onlinehändler wie Amazon geben sich gerne einen grünen Anstrich, etwa wenn es um Erneuerbare Energien geht, doch ihr Einfluss aufs Klima ist extrem schädlich. 70 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes lässt sich auf Konsum in Städten zurückführen – ein Verbrauch, den Amazon mit Rabattschlachten wie dem Black Friday befeuert.  

Du kannst etwas dagegen tun. Zum einen, indem du die nebenstehende Petition unterschreibst. Sie fordert von Amazon, keine neuwertige Ware mehr zu zerstören, das gilt für Rücksendungen und Lagerbestände. Zum anderen: Sei kein Retourensohn! Überleg zweimal, ob und wie viel du bestellst – die Rücksendungen mögen umsonst sein, doch sie kosten dich mehr, als du denkst.
 

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Ich fordere von Amazon, die wahnsinnige Ressourcenvernichtung zu stoppen! Der Online-Riese muss endlich die Menge der zerstörten Waren offenlegen und einen plausiblen Plan vorlegen, wie er die Vernichtung von neuwertigen und gebrauchsfähigen Waren in Zukunft unterbinden wird. Diese Zerstörung ist ein Verbrechen an Klima und Umwelt!

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Amazon - Stopp die Verschwendung!

Der Onlinehandel, allen voran Marktführer Amazon, lässt im großen Stil neuwertige Elektronik, Kleidung, Möbel und andere Waren vernichten – sowohl Ladenhüter als auch zurückgesendete Artikel. Erschreckende 30 Prozent der Retouren im deutschen Onlinehandel gelangen nicht wieder in den direkten Verkauf, obwohl sie voll funktionstüchtig und oft sogar neuwertig sind. Irrsinniger­weise ist es für die Händler oft billiger, professionelle Kaputt­macher zu engagieren, als die Waren neu zu verpacken oder zu verschenken. Das ist eine ge­waltige Verschwendung, denn diese Dinge werden mit viel Aufwand hergestellt. Für jedes Produkt werden knappe Ressourcen verbraucht, Treib­haus­gase ausgestoßen, oft auch noch die Umwelt mit giftigen Chemi­kalien belastet und Arbeitskräfte ausgebeutet.

Seit einem Jahr machen wir auf diese gängige Ressourcenvernichtung durch Amazon aufmerksam. Das Bundesumweltministerium reagiert nun auf den öffentlichen Druck, den wir auch mit der Hilfe von 145.000 Unterschriften erreicht haben, und arbeitet aktuell an der Novellierung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Darin soll die Zerstörung neuwertiger Waren durch Onlinehändler eingeschränkt werden.

Doch Amazon bewegt sich keinen Schritt – ganz im Gegenteil! Mit Lieferungen am selben Tag, Amazon-Prime-Angeboten und Rabattschlachten um den Black Friday, den der Online-Riese dieses Jahr gleich für eine ganze Woche ausgerufen hat, heizt er den Konsumrausch erst richtig an und generiert Unmengen an Retouren.

Fordern Sie jetzt mit uns von Amazon diese wahnsinnige Ressourcenvernichtung zu stoppen! Der Online-Riese muss endlich die Menge der zerstörten Waren offenlegen und einen plausiblen Plan vorlegen, wie er die Vernichtung von neuwertigen und gebrauchsfähigen Waren in Zukunft unterbinden wird. Diese Zerstörung ist ein Verbrechen an Klima und Umwelt!

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Greenpeace kämpft für ein Ressourcenschutzgesetz, um die Vernichtung von Neuwaren zu stoppen!

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