Mission 30x30: Endlich Hoffnung für die Meere
Stellen Sie sich eine Welt vor, die wir kaum kennen - und die doch unser Überleben sichert.
Weit draußen auf der Hohen See, fern jeder Küste, liegt das Herz unseres Planeten: eine Welt voller Wunder, von wandernden Walen bis zu unerforschten leuchtenden Tiefsee-Lebewesen.
Doch diese faszinierende Wildnis ist in Gefahr. Überfischung und Erhitzung der Meere setzen ihr massiv zu.
Klimastabilität, Artenvielfalt und globale Gerechtigkeit stehen auf dem Spiel - auch für uns in Deutschland. Seit dem 17. Januar 2026 gibt es mit dem UN-Hochseeschutzabkommen ein Werkzeug, um Gebiete jenseits nationaler Zuständigkeiten zu schützen. Doch ein Vertrag auf Papier stoppt keine Fangflotten oder industriellen Raubbau.
Daher müssen diese Pläne jetzt in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Ihre Stimme gibt uns dafür wichtigen Rückenwind!
IM FOKUS: Die Mission in die Arktis und das „Banana Hole“
Greenpeace startet diesen Frühling eine Expedition in die Tiefsee der Arktis. Ziel sind internationale Gewässer zwischen Norwegen und Grönland, ein Hotspot der Artenvielfalt mit Seebergen, Quellen und einzigartigen Arten.
Die Region ist empfindlich und durch neue Industrien bedroht. Die gute Nachricht: Norwegens Tiefseebergbau-Pläne sind bis mindestens Ende 2029 gestoppt. Dies verschafft uns eine Atempause, um zu handeln.
Jetzt ist das Zeitfenster, diesen Erfolg in dauerhaften Schutz zu verwandeln. Wir fordern, das „Banana Hole“ in das weltweite Netzwerk von Hochseeschutzgebieten aufzunehmen – für mindestens 30 Prozent der Weltmeere.
Wir müssen dieses globale Versprechen jetzt mit Leben füllen.
Unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition!
Ozeanschutz jetzt umsetzen!
Vom Papier aufs Meer: Die globalen Ziele für den Erhalt der Artenvielfalt stehen, das UN-Hochseeschutzabkommen ist endlich Gesetz. Nun müssen echte Schutzgebiete folgen. Fordern Sie Umweltminister Carsten Schneider auf, Deutschland zum Vorreiter im Meeresschutz zu machen - international wie vor den eigenen Küsten:
Nachdem sich die Staatengemeinschaft im Rahmen der internationalen Biodiversitätskonferenz darauf geeinigt hat, mindestens 30 Prozent der Meeresfläche bis 2030 (“30x30”) zu schützen, ist am 17. Januar 2026 das historische UN-Hochseeschutzabkommen in Kraft getreten. Nach mehr als 20 Jahren Verhandlungen gibt es endlich den rechtlichen Rahmen, um auch die Meere jenseits der nationalen Grenzen wirksam zu schützen. Das übergreifende 30x30-Ziel besteht gleichermaßen für die nationalen Gewässer und die Weltmeere. Jetzt entscheidet die Umsetzung über das Überleben unserer Meere und damit die Gesundheit des gesamten Planeten.
Unsere Forderungen an die Bundesregierung:
Wir fordern Umweltminister Carsten Schneider auf, die Mission 30x30 umzusetzen und Deutschland als Vorreiter beim Meeresschutz zu positionieren. Sowohl international – bei den Vertragsstaatenkonferenzen zum Hochseeschutzabkommen – als auch national für die Nord- und Ostsee. Ich fordere mit meiner Unterschrift, dass die Bundesregierung:
- internationale Vorschläge für Schutzgebiete liefert: Es braucht ambitionierte Vorschläge für neue Hochseeschutzgebiete und die nötige Finanzierung für deren Umsetzung.
- eine internationale Allianz für 30x30 bildet: Die Bundesregierung muss starke Schutzgebietsvorschläge anderer Länder aktiv unterstützen, um das globale 30-Prozent-Ziel bis 2030 zu erreichen.
- effektives Management und Monitoring sicherstellt: Schutzgebiete dürfen keine „Paper Parks“ sein. Wir fordern verbindliche Managementpläne und eine wirksame Überwachung, damit der Schutz auf dem Wasser auch wirklich wirkt.
- nachbessert für Nord- und Ostsee: Auch wenn Deutschland auf dem Papier bereits mehr als 30 Prozent der nationalen Meeresfläche unter Schutz gestellt hat, fehlen noch immer Maßnahmen, um diese Gebiete auch in der Praxis wirksam zu schützen.
Warum wir jetzt handeln müssen: Die Zeit läuft ab
Die Ozeane sind das Herz und die Lunge unseres Planeten. Die Meere liefern etwa die Hälfte des Sauerstoffs auf unserer Erde, regulieren unser Klima und sind die Heimat einer unermesslichen Artenvielfalt. Doch dieses Lebenserhaltungssystem steht am Abgrund:
- Klimakrise: Die Meere erhitzen sich in beispiellosem Tempo und versauern durch die menschengemachten Treibhausgase.
- Biodiversitätskrise: Artensterben, Verschmutzung und rücksichtslose Ausbeutung zerstören das ökologische Gleichgewicht und auch die Lebensgrundlage für uns Menschen.
- Fehlender Schutz: Bisher hat die Hohe See fast gar keine Schutzgebiete und Deutschlands Meere hat größtenteils nur solche, die nur auf dem Papier existieren. Um das 30x30-Ziel in der Praxis zu erreichen, muss jetzt in Rekordtempo gearbeitet werden.
Jetzt vom Versprechen zur Tat!
Herr Umweltminister Schneider, Sie haben es in der Hand: Bringen Sie das 30x30-Ziel vom Papier aufs Meer. Sorgen Sie dafür, dass Deutschland seine Verantwortung für die globale Klimastabilität und die Artenvielfalt wahrnimmt.
Fast geschafft!
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